Wie Kampagne und Kinospot entstehen


Von der Idee zum Konzept

Wer Hospiz hört, denkt an den Tod oder zumindest an das Sterben und am liebsten auch gar nicht weiter, denn seien wir ehrlich: Es gibt schönere und einfachere Themen. Die Aufgabe, eine Kommunikation zu entwickeln, die Bewusstsein für ein Thema schafft, dessen Konsequenzen wir doch alle am liebsten verdrängen würden, ist Herausforderung und Ansporn für jeden Werber.

Auf den ersten Blick geht es bei dem Thema Hospiz unmittelbar um etwas, dass uns alle vereint und von dem wir weder viel wissen noch wirklich wahrhaben wollen. Unsere Sterblichkeit. Wenn es etwas gibt, dass die Arbeit in einer Kommunikationsagentur ausmacht, dann ist es hinter die Kulissen zu blicken und zu erkennen, was Menschen, Macher, Kunden und Gäste wirklich umtreibt. Wer das beim Thema Hospiz tut, der lernt nichts Neues. Denn das Wichtigste, dass das Hospiz bewusst machen kann, ist, dass unsere Sterblichkeit die engste Bindung zum Leben selbst ist.


Gäste im Hospiz wissen um Ihre Zukunft, frei von jedem Zweifel. Oft war die Reise zu uns bereits lang und beschwerlich und gerade deshalb geht es in allen Hospizen in Deutschland nicht um den Tod, sondern um das Leben.

Letzte Lebenstage, die Abschied ermöglichen. Lebenstage, in denen sich unsere Gäste selbst und anderen noch mal beweisen können. Tage, an denen sie gestalten und kreieren, um etwas zu hinterlassen. Natürlich gibt es auch Tage, an denen Schmerzen oder Gemüt dies nicht zulassen. Gleichzeitig gibt es Momente, in denen kleinste Erfolge und sei es nur ein 10- minütlicher Spaziergang, den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Tag ausmachen.

"Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben. Wir können den Tagen mehr Leben geben“ drückt aus, was alle Hospize und die gesamte Palliativversorgung gemein haben und wurde so auch zur Leitidee des Kinospots.

Eine Idee wird geboren.


Ein Kalender, der mit jedem Blatt einen der letzten Tage des Lebens darstellt. Ein Leben, das von Emotionen geprägt ist. Die Blätter werden herausgerissen, solange bis kein weiteres mehr folgt. Begleitet von freundlicher, beschwingter Musik kommt das Ende früher und abrupter als erwartet. Der melancholische Spannungsbogen erinnert jeden von uns daran, dass unser Leben etwas Kostbares ist, das früher zu Ende sein kann als wir es erwarten.

Er soll aufrütteln, aber nicht verstören. Möchte man die Aussage verkürzt zusammenfassen, dann wäre es wohl: „Lebe jeden Tag als könnte es einer der letzten sein. Denke an jene, bei denen dies tatsächlich der Fall ist. Unterstütze die Arbeit der Hospize und Menschen, die von ihrem Leben Abschied nehmen.“ 40 Sekunden sind nicht viel und Zeit ist nicht alles, was man für einen Kinospot braucht.

Die richtigen Leute für den Job finden


Teammitglieder
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Das Hospiz muss seine wichtige Arbeit über Spenden finanzieren. Von Anfang an war daher klar, dass für das Projekt so gut wie keine Kosten entstehen sollten und man möglichst viele Partner findet, die die Sache mit ihrer Zeit und Kompetenz unterstützen. Mit La Mina (Idee, Konzept, Projektleitung, Post Production), VPS Media (Filmproduktion, Post Production), den Taunushelden (3D-Animation, Post Production) und Brückenton (Musik) konnten alle wichtigen Säulen der Kinospotproduktion honorarfrei abgedeckt werden. Ohne dieses Engagement hätte der Kinospot nicht produziert werden können.

Der Startschuss für die Umsetzung

Bewerberinnen
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Schauspielerin
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Schauspielerin

Was wenige Worte Erklärung braucht, benötigt in der Ideenfindung und Konzeption umso länger. Storyboard und Text Skript erstellen und abstimmen, Location suchen und finden sowie die notwendigen Freigaben und Genehmigungen einholen. Der Casting-Aufruf, das Casting selbst und eine glückliche Fügung mit Namen Stephanie Margeth unserer Hauptdarstellerin. Alles in enger und gemeinsamer Abstimmung mit dem ELISABETHEN-HOSPIZ.

Die Szenen des Kalenders


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Insgesamt benötigte der Kinospot vier Drehtage mit einer Filmcrew von insgesamt acht Personen zuzüglich Schauspieler und Komparsen. Die Drehtage wurden von zwei weiteren Personen vorbereitet. Die Aufnahmen im Außenbereich fanden auf der Mathildenhöhe, auf dem Darmstädter Oberfeld und im Staatspark Fürstenlager in Bensheim statt. Team und Schauspieler haben teilweise empfindlichen Temperaturen getrotzt. Das VPS Media Team um Inhaber Andreas Schech hat dabei wieder mal bewiesen, dass Vorbereitung alles ist und gingen mit derselben Leidenschaft ans Werk wie sie das auch für Geschäftskunden tun.

3D Animation und Post Produktion


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Wenn die Kameras eingepackt werden, beginnt die Arbeit in der Post Production. Zwar mit weniger Leuten, aber umso mehr Zeiteinsatz. Erst hier wurde der Spot in seine finale Form gebracht. Ein 3D-Kalendermodell wurde konstruiert und die Szenen anschließend in sich bewegenden Blättern eingefügt. Windstärke eingestellt, Papiergewicht festgelegt und Reißverhalten ausgewählt. Lichtquellen positionieren, Kamerafahrten erstellen und Bildausschnitte definieren und alles auf die Musik abstimmen.


Letzte Korrekturen wurden mit dem ELISABETHEN-HOSPIZ gemeinsam festgelegt und umgesetzt. Finales Rendering, Datenkompression und -konvertierung und fertig ist der Kinospot. Ein langer Weg, der sich gelohnt hat.